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Regionalmeisterschaften WK Einzel, 05./06.05.2007


Hannover, IGS Mühlenstedt





So lange haben wir uns drauf gefreut und so lange haben sich Jessi und Anna darauf vorbereitet. Und im Training konnte man feststellen, dass die Leistung wieder einmal gesteigert wurde und Jessica mit Feuereifer diesem Wettkampf entgegenarbeitete. Gegen alles hat man sich gewappnet, wie reagiert man bei einem Verlust, wie bei einem Musikausfall, bei Wacklern und anderen Fehlern, die ja nun einmal passieren konnten. Auch an Ausdruck und Selbstbewusstsein wurde gearbeitet, nur eines kann man schlecht trainieren:
Wettkampferfahrung bei wichtigen Wettkämpfen solch einer Größenordnung.

Da hört man die großen Städtenamen wie Dortmund, Berlin und viele mehr und sieht um sich herum so viele gute Mädchen und das schraubt den Ehrgeiz, aber auch die Nervosität noch einmal gewaltig in die Höhe. Dann kommt der eigene Name und man steht am Flächenrand. Man weiß, dass eigentlich nichts Schlimmes passieren kann, schließlich wurde alles so viele Male im Training geübt und geklappt hat es auch. Also atmete man einmal kräftig durch und dann rauf auf die Fläche. Und es passiert das, womit man gar nicht gerechnet hat.

So fing Jessica mit dem Seil, dem Zittergerät, superklasse an und wir waren schon ganz aus dem Häuschen, als sie auf einmal nach der halben Übung stockte und da war es passiert. Es ging nicht mehr weiter.
Da kam sie wohl während der Übung ins Nachdenken und auf einmal wurde ihr bewusst, wie aufgeregt sie trotz des selbstbewusten Auftritts eigentlich war.
Natürlich kein Drama, aber für Jessica wohl sebst am Schlimmsten, dass ihr ausgerechnet das, bei solch einem Wettkampf passiert.
Umso bemerkenswerter ihre Reaktion darauf, jetzt gab es eh nichts mehr zu verlieren und nachdem der erste Schock verdaut war, schaffte sie es tatsächlich noch einmal alles Nachdenken beiseite zu schieben und einen wirklich guten, ordentlichen Vortrag mit der schönen Reifenübung ohne große Verluste, wenn auch mit Wacklern und einem kleinen Setzer hier und dort.
Und dann ging das "wenn" und "hätte" ein wenig los, denn zumindest über die Möglichkeiten möchte man ja nachdenken.
Denn nach einer Übung ohne Handgerät, bei der Jessica noch einmal irren Kampfgeist in dieser außergwöhnlichen Situation bewies, wurde schon klar, dass sie unter normalen Umständen und einer zumindest annähernden Trainingsleistung sich am Ende ganz deutlich woanders wiedergefunden hätte. Aber so fiel die Seilübung leider aus der Wertung und man muss einfach nach vorne schauen, weiter so trainieren und auf eine nächste Chance hoffen.

Jessica, sei dir sicher, dass wir trotz alledem super stolz auf dich sind - nicht zuletzt, weil du schließlich so tollen Kampfgeist gezeigt hast! Wir haben uns gefreut, dich nach Hannover zu begleiten und dich anzufeuern!!!

Neuer Wettkampf, neues Glück und dies buchen wir unter Erfahrung ab:).






Alle Ergebnisse unter Kobabe.de/rsg


 

 
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